Was ist ein Einzugsgebiet?
Woher stammt eigentlich das Wasser in einem Bach oder Fluss?
Das Wasser wird im wesentlichen als Niederschlagswasser auf den Flächen daneben gesammelt. Von dort fließt es oberirdisch oder im Untergrund dem Bach oder Fluss zu.
Die Fläche einer Landschaft, aus dem ein Fließgewässer sein Wasser bekommt, heißt Einzugsgebiet. Jedes Gewässer hat sein eigenes Einzugsgebiet.
Die Grenze des Einzugsgebietes wird als Wasserscheide bezeichnet.
Das Einzugsgebiet eines Fließgewässers.
Die Wasserscheide (gelbe Linie) markiert die Grenze des Einzugsgebietes, die blauen Pfeile die Fließrichtung des Oberflächenabflusses. In der Bildmitte schlängelt sich in hellblauer Farbe der Fluss.
Animation Einzugsgebiet
Wie genau sieht ein Flusseinzugsgebiet aus? Und wo verläuft die Wasserscheide?
Fachbegriffe
Niederschlag
Regen, Schnee, Hagel und Graupel wird jeweils auch als Niederschlag oder genauer "fallender Niederschlag" bezeichnet. Daneben gibt es den "abgesetzten Nieder-schlag": Tau und Reif.
Die Unterscheidung in fallender und abgesetzter Niederschlag rührt daher, dass Regen, Schnee, Hagel und Graupel in der oberen Lufthülle, Tau und Reif dagegen an oder nahe der Erdoberfläche entstehen.
Fließgewässer
Rinnsale, Bäche, Flüsse oder Kanäle werden auch als Fließgewässer bezeichnet, weil ihr Wasser über lange Strecken sichtbar in Bewegung ist, also "fließt". Im Gegensatz dazu gibt es so genannte stehende Gewässer; dazu zählen Seen und Teiche.
Gewässer
"Gewässer" ist der Oberbegriff für in der Natur fließendes oder stehendes Wasser. Gewässer sind zum Beispiel Rinnsal, Bach, Fluss (Fließgewässer), See, Teich, Weiher (stehende Gewässer oder Stillgewässer).